Der ferne Klang

Franz Schreker

#oper

Musikalische Leitung: Karl-Heinz Steffens
Inszenierung: Timofey Kulyabin
Chor und Orchester der Staatsoper


Franz Schreker: Nachtstück from the opera The Distant Sound

  • [...] Nenajde smysl svého života ten, kdo honí se za přeludem a neposlouchá své srdce.
  • [...] Schrekerova hudba trhá od první vteřiny srdce na kousky a pohlcuje krásou.
  • [...] Za vznikem opery stojí zřejmě Schrekerovo náhlé milostné vzplanutí.
  • [...] Timofej Kuljabin – režisér, jehož Tři sestry A. P. Čechova ve znakové řeči obletěly celý svět.
  • [...] V hlavních rolích Světlana Aksenová a Aleš Briscein, hosté předních evropských operních scén (Pařížská opera, Deutsche Oper Berlin, Gran Teatre del Liceu, Zürich Opera ad.).

Die Oper wird in Originalsprache (Deutsch) mit tschechischen und englischen Untertiteln aufgeführt.

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Franz Schreker: Wenn der Abend kommt from the opera The Distant Sound

Der ferne Klang
Musik und Text von Franz Schreker (1878–1934) 

Die Uraufführung der Oper Der ferne Klang am 18. 8. 1912 in Frankfurt a. M. hat den österreichischen Komponisten und Librettisten Franz Schreker an die Spitze der Musikavantgarde versetzt. Der Sohn eines aus Böhmen stammenden jüdischen k. u. k. Hofphotographen und einer österreichischen katholischen Aristokratin war über 30 Jahre hindurch eine prominente Persönlichkeit des Musiklebens, bis ihn der Nationalsozialismus als „entarteten Komponisten“ stigmatisierte und seine Musik von den Opern- und Konzertpodien verschwunden ist. Schreker hat über eine tschechische Erstaufführung seiner Oper Der ferne Klang mit dem Opernchef des Nationaltheaters, Karel Kovařovic, verhandelt, der den Plan jedoch aus unklaren Gründen aufgegeben hat. Das Werk hat dann der damalige Opernchef des Neuen deutschen Theaters, Alexander Zemlinsky, angenommen und es am 1. 5. 1920 mit Erfolg erstaufgeführt. So kehrt die mysteriöse Geschichte über etwas, das so nahe liegt, und trotzdem unerreichbar bleibt, jetzt, nach 101 Jahren, nach Prag zurück. 

Am Beginn der Oper verlässt der Komponist Fritz seine Geliebte Grete, weil er von seiner Sehnsucht nach einem vollkommenen „fernen Klang“, durch den er berühmt zu werden glaubt, besessen ist. Grete will zuerst den Tod wählen, doch ein mystisches Erlebnis im Wald wird sie retten. Nach zehn Jahren begegnen wir Grete als gefeierter Kurtisane in Venedig. Hier befindet sich auch Fritz und er verstößt sie abermals, als er ihren moralischen Untergang  erkannt hat. Nach weiteren fünf Jahren wohnt Grete der Premiere der Oper von Fritz bei und merkt, dass er den „fernen Klang“ noch immer sucht. Die beiden ehemaligen Geliebten begegnen sich und Fritz hört endlich seinen „Klang“. Doch es ist für beide bereits zu spät, Fritz stirbt in den Armen von Grete.

Musikalische Leitung: Karl-Heinz Steffens / Richard Hein
Inszenierung: Timofey Kulyabin
Bühnenbild: Oleg Golovko
Kostüme: Vlada Pomirkovanaja
Licht: Taras Mikhalevsky
Chorleiter: Adolf Melichar
Dramaturgie: Jitka Slavíková / Ilya Kucharenko

Grete: Svetlana Aksenova
Fritz, ein junger Künstler: Aleš Briscein
Grete (Double): Kristýna Štarhová
The Old Graumann, pensionierter kleiner Beamter / Der Graf: Daniel Scofield
The Old Graumann, seine Frau / The Weitress des Gasthauses „Zum Schwan“: Veronika Hajnová
Ein altes Weib / Eine Spanierin: Daria Rositckaia
The Landlord / Der Baron: Ivo Hrachovec
Der Schauspieler: Jiří Rajniš
Dr. Vigelius: Miloš Horák
Mizzi: Zuzana Ballánová
Mary: Tereza Štěpánková
Milli: Lenka Pavlovič
Rudolf: Jiří Hájek
Der Chevalier / Erster Chorist: Václav Sibera
Zweiter Chorist: Pavel Borek / Alexander Laptev
Ein zweifelhaftes Individuum: Jan Mária Hájek
Der Gondoliere: Michael Skalický / Vladimír Müller
Die Geliebte von Fritz: Kristina Kubová / Eliška Mourečková

Orchester der Staatsoper
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